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DRF stellte Rettungshubschrauber in Niebüll in Dienst

04.04.2005, 14:53 Uhr

Fotos: DRF

Grenzüberschreitende Luftrettung Deutschland-Dänemark

Am vergangenen Freitag hat die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) am Krankenhaus Niebüll (Kreis Nordfriesland) einen Rettungshubschrauber feierlich in Dienst gestellt. Der Hubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph Europa 5“ ist ab sofort täglich von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er wird in der Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt.

Mit der Inbetriebnahme fiel auch der Startschuss für die erste grenzüberschreitende Luftrettung zwischen Deutschland und Dänemark. Neben seinen Einsätzen im nördlichen Schleswig-Holstein wird der DRF-Hubschrauber auch für Luftrettungseinsätze in Süddänemark alarmiert. Mit diesem Pilotprojekt verbessert sich die Notfallversorgung in den genannten deutschen und dänischen Regionen vor allem für die Landbevölkerung, die Bewohner der Nordfriesischen Inseln sowie des Westküstenbereichs des dänischen Verwaltungsbezirks Sønderjyllands Amt. In den Sommermonaten profitieren zusätzlich tausende Touristen, die im Norden Schleswig-Holsteins und in Süddänemark Urlaub machen, von den Möglichkeiten der Luftrettung.

Derzeit befindet sich am Standort in Niebüll zunächst ein Provisorium des Luftrettungszentrums. Büro- und Sozialräume für die Besatzung sind übergangsweise im ehemaligen Schwesternwohnheim des Krankenhauses Niebüll untergebracht. Der Bau des eigentlichen Luftrettungszentrums wird voraussichtlich Mitte des Jahres beginnen.

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