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DRK Baden-Württemberg fordert mehr Unterstützung durchs Land

25.10.2021, 12:39 Uhr

Foto: P. Köhler

Förderprogramme sollten auch den Sozialwirtschafts-sektor berücksichtigen


Anlässlich der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg am 23. Oktober in Fellbach appelliert der Verband an die gemeinsame Verantwortung im Land für die Versorgung der Bevölkerung in Notlagen. Die Hochwasserkatastrophe im Juli hat gezeigt, wie schnell eine Ausnahmesituation auch in Deutschland entstehen kann. In den kommenden Jahren werde es auch bei uns immer häufiger zu solchen extremen Wetterereignissen kommen. Das DRK Baden-Württemberg fordert deswegen, dass die derzeitigen Kapazitäten nicht nur aufrechterhalten, sondern weiterentwickelt und ausgeweitet werden müssen. Dabei bedarf es laut DRK eines großen Engagements von Ehrenamtlichen. Nur durch die Vernetzung von Rettungsdienst und ehrenamtlichen Helfern des Bevölkerungsschutzes könne auch bei größeren Schadenslagen zügig qualifiziertes Personal verfügbar gemacht werden.

Um die Einsatzfähigkeit von Hilfsorganisationen zukünftig aufrechtzuerhalten, seien laut DRK auch Innovation und Digitalisierung unverzichtbar. Staatliche Förderprogramme im Digitalisierungsbereich müssten auch den Sektor der Sozialwirtschaft berücksichtigen. Bei den anstehenden Aufgaben wie der Handlungssicherheit für Notfallsanitäter, der neuen Technik und Struktur der Leistellen oder der Einführung von Telenotärzten erwartet das DRK auch weiterhin Unterstützung von Seiten des Landes und der Kostenträger. Dabei müssten jedoch die Fördersätze und die geltenden Richtlinien angepasst werden, denn nach jetzigem Stand bleiben z.B. Planungskosten bei einem Vorhaben völlig unberücksichtigt. Positiv hingegen bewertet der Verband die laufenden konstruktiven Gespräche mit dem Land.



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