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DRK Frankenberg fährt jetzt auch schwerere Patienten

12.11.2008, 09:19 Uhr

Foto: DRK-KV Frankenberg

Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Frankenberg in Hessen hat vier neue Fahrzeuge in Betrieb genommen: drei RTW vom Typ Sprinter DB 515 CDI mit Kofferausbau von WAS und ein NEF auf VW T5 2,5 l TDI mit 128 kW/174 PS. Die Vorgängerfahrzeuge wurden aufgrund ihres hohen Alters und der hohen Laufleistungen ausgesondert.

Die neuen RTW sind mit einer höheren Nutzlast beschafft worden, da ein hessischer Erlass vom November 2007 die Rettungsdienste des Landes verpflichtet, Patienten mit einem Gewicht von bis zu 180 kg im Regelbetrieb zu fahren. Die neuen Fahrzeuge haben ein zulässiges Gesamtgewicht von 4.600 kg. Bei der Einrechnung eines 180-kg-Patienten bleiben für jeden weiteren Sitzplatz Reserven von 98 kg. Aufgrund der höheren Nutzlast hofft man beim DRK, in Zukunft weniger Verschleißreparaturen zu haben und damit die Mehrkosten der neuen Fahrzeuge wieder einzusparen.

Beim NEF ist man nach fünf Jahren mit einem Pkw wieder auf einen Kleinbus als Grundfahrzeug zurückgegangen, da sich herausgestellt hat, dass der jeweilige Fahrer in dem etwas höherem Fahrzeug einen besseren Überblick hat und wie bei den RTW noch etwas Spielraum beim Gesamtgewicht zur Verfügung steht. Die RTW sind alle mit Oxylog 1000, LP 12 von Medtronic, Injektomat 2000, Accuvac-Rescue, drei Koffersystemen von Weinmann, Stollenwerk-Fahrtrage, KET-System und Tragestuhl ALS 103 ausgestattet. Das NEF verfügt über einen Oxylog 3000, ein LP 12 von Medtronic mit Schrittmacher und Kapnometrie, Accuvac-Rescue, drei Koffersysteme von Weinmann, KET-System und diverse Zusatzausstattung. Alle Fahrzeuge verfügen über eine Carls-Box mit Navigation von VDO-Dayton. Hiermit kann den Fahrzeugen der jeweilige Einsatzort direkt auf das Navigationsgerät übermittelt werden und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg kann jederzeit den Standort der Fahrzeuge erkennen.

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