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DRK gibt Rettungsdienst in Königswinter und Bad Honnef ab

11.09.2014, 13:30 Uhr

Foto: M. Schepers

Rhein-Sieg-Kreis will auf Ausschreibung verzichten

Das DRK zieht sich nach einer Meldung des „Bonner Generalanzeigers“ in Königswinter und Bad Honnef aus dem regulären Rettungsdienst zurück. Lediglich bei Veranstaltungen und Großschadensereignissen wollen die beiden dort ansässigen Ortsvereine des DRK weiter mitwirken. Krankentransport und Rettungsdienst-Spitzenabdeckung gehen nun laut dem vom Kreistag 2012 beschlossenen Rettungsdienstbedarfsplan auf die Stadt Königswinter über. Bisher war die Stadt lediglich Träger der Notfallrettung mit Rettungswachen in der Altstadt – für den Talbereich, die Stadtteile Bad Honnef, Stieldorf und Vinxel – sowie Ittenbach mit der Zuständigkeit für den Bergbereich der Stadt und den Teil Aegidienberg. Krankentransport und Spitzenabdeckung waren hingegen Aufgabe der Krankentransportgesellschaft für den Rhein-Sieg-Kreis (KTG).

Der Kreis hatte die drei großen Hilfsorganisationen DRK, Johanniter und Malteser 1999 mit der Realisierung der KTG beauftragt. In diesem Zuge waren auch die DRK-Ortsvereine Bad Honnef und Königswinter ins Spiel gekommen. Wenn Königswinter diese Leistung jetzt nicht selbst übernommen hätte, hätte der Rhein-Sieg-Kreis sie europaweit ausschreiben müssen. Das betroffene Personal, das bisher beim DRK-Kreisverband angestellt ist, soll von der Stadt übernommen werden. Der Haupt-, Personal- und Finanzausschuss und nicht zuletzt der Stadtrat in Königswinter müssen diesem Plan allerdings noch zustimmen. (POG)

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