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DRK Hessen fordert mehr digitalen Unterricht in der Rettungsdienstausbildung

16.02.2021, 13:01 Uhr

Foto: M. Thelen

Gute Lernerfolge in der Zeit der Corona-Pandemie


Der DRK-Landesverband Hessen und die DRK-Rettungsdienstschulen in Frankfurt, Gelnhausen, Kassel und Marburg fordern von der hessischen Landesregierung, dass digitale Unterrichtselemente, simulationsgestütztes und virtuelles Lernen Teil der rettungsdienstlichen Ausbildung werden. Die Erkenntnisse aus der rettungsdienstlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung während der Corona-Pandemie sollten weiter genutzt werden und der Einsatz digitaler Unterrichtsformen künftig standardisiert möglich sein. So soll etwa Blended Learning in der Notfallsanitäterausbildung bis zu 20%, bei der Rettungssanitäterausbildung bis zu 50% und bei der Praxisanleiterausbildung bis zu 25% der Gesamtstundezahl eingesetzt werden können.

Zumindest bei der Rettungssanitäterausbildung könne die Hessische Landesregierung dies in eigener Zuständigkeit regeln. Für den Einsatz von digitalen Unterrichtsformen in der Notfallsanitäterausbildung sollte Hessen eine entsprechende Bundesratsinitiative starten, damit die Notfallsanitäter Ausbildung- und Prüfungsverordnung entsprechend angepasst werde. Zudem müsste die Digitalisierung der Rettungsdienstschulen ständig beibehalten und gefördert werden.

Die Einführung von virtuellem Unterricht und der Einsatz von Simulation in der Aus-, Fort- und Weiterbildung hätten in der Zeit der Corona-Pandemie besonders gute Lernerfolge gezeigt. Eine gute Qualität des Unterrichts und gute Lernergebnisse seien damit keine Frage mehr der ausschließlichen Präsenz der Schülerinnen und Schüler, sondern der sinnvollen Verzahnung von Lerninhalten und digitalen Unterrichtselementen. „Gerade durch den sinnvoll abgestimmten Wechsel von digitalem Unterricht und praktischen Präsenzphasen wird der Erwerb einer vielfältigen Handlungskompetenz unterstützt.“

Stumpf + Kossendey Verlag, 2021
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