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DRK-Retter im Südwesten streiken

28.02.2008, 10:34 Uhr

Foto: Ver.di

„Das ist erst der Anfang“

160 DRK-Mitarbeiter des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz protestierten am Dienstag dieser Woche mit einem Warnstreik vor der Geschäftsstelle in Freiburg. Ihr Ziel: Eine Einkommenssteigerung in Höhe von 9,6%. Dieser erstmals in der Geschichte des badischen DRK stattfindende Warnstreik stieß auf eine große Beteiligung, denn das Rettungsfachpersonal aus fast allen 16 Kreisverbänden beteiligte sich an der Aktion. „Das ist erst der Anfang“, erklärte Klaus Vogt von der Gewerkschaft Ver.di, die zum Streik aufrief.

In der Zeit von 12.30 und 14.30 Uhr wurden vielerorts keine Krankentransporte durchgeführt. Zu einer Beeinträchtigung der Notfallrettung sei es laut Ver.di-Sprecher Vogt nicht gekommen. Seit Ende des Jahres 2007 befinden sich DRK und die Gewerkschaft in Tarifverhandlungen. Das DRK beabsichtigt, die Arbeitszeit auf 40,5 Stunden zu erhöhen und 2,1% mehr Lohn auszahlen. Verdi lehnt dies kategorisch ab und drohte mit weitaus massiveren Streiks. (CL)

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