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DRK-Rettungsdienst demonstriert in Stuttgart

26.07.2016, 16:15 Uhr

Fotos: P. Poguntke

„Wir helfen Ihnen! Wer hilft uns?“

Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes haben in Stuttgart für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen demonstriert. Die ver.di-Kundgebung mit einem Zug durch die Innenstadt erfolgte mit Blick auf die laufende DRK-Tarifrunde 2016. Die Eckpunkte der Forderungen der Gewerkschaft: Die Marken von 48-stündiger Vertragsarbeitszeit und 38,5-stündiger bezahlter Arbeitszeit müssen enger zusammenrücken. Darüber hinaus soll der Nachtzuschlag erhöht werden. Konkret bedeutet dies: Gewährung des Zuschlags nicht erst ab 21 Uhr, sondern bereits ab 19 Uhr. Zudem sollen auch die Notfallsanitäter-Azubis höhere Vergütungen bekommen. „So wie bisher kann das nicht mehr laufen“, erklärte ein Rettungsdienstmitarbeiter gegenüber RETTUNGSDIENST, „die Kolleginnen und Kollegen haben Anerkennung verdient.“ „Wir helfen Ihnen, aber wer hilft uns?“, stand denn auch auf einigen Transparenten, die im Zug mitgeführt wurden. Demo und Kundgebung, die ja nicht nur für den Rettungsdienst galten, wurden zusammen mit dem Sozial- und Erziehungsdienst des DRK durchgeführt. Er verlangt die Übernahme der Eingruppierungsregelungen des TVöD. (Poguntke)

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