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DRK zufrieden mit Vergaberecht im Rettungsdienst

06.08.2015, 12:12 Uhr

DRK-Präsident Dr. Seiters (l.) gratuliert Dr. Lorenz Menz zum DRK-Ehrenzeichen (Foto: U. Bangerter/DRK)

Geburtstagsfestakt für baden-württembergischen Landespräsidenten

Geburtstagsempfänge wie dieser sind eigentlich nur aus der Politik bekannt: EU-Kommissar Günther Oettinger, der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall, Landtagspräsident Wilfried Klenk und der Stuttgarter Bürgermeister Dr. Martin Schairer gratulierten dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, Dr. Lorenz Menz, am Dienstag zu seinem 80. Geburtstag am Tag zuvor. Seitens des DRK war das Aufgebot nicht minder hochrangig besetzt: Die Laudatio auf den Jubilar hielt DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters, ein Grußwort sprach Hans Schwarz, Vorsitzender des DRK-Präsidialrats.

Breiten Raum in den Beiträgen der Redner nahmen die derzeitigen Schwerpunkte der Rotkreuzarbeit ein. Seiters, der Dr. Menz mit der höchsten Auszeichnung des DRK, dem Ehrenzeichen, bedachte, hob vor allem auf die derzeitige Flüchtlingspolitik ab: „Gemeinsam mit unseren Partnern vom syrisch-arabischen Halbmond versorgen wir allein im Raum Syrien 3,5 Mio. Menschen.“ Dass hier dauerhafte Lösungen gefragt seien, betonte Günther Oettinger: „Weltweit sind zur Zeit 50 Mio. Menschen auf der Flucht, davon 20 Mio. allein in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.“ In seiner von heftigem Applaus bedachten Rede unterstrich er auch die nationale Verantwortung Deutschlands: „Wir können uns nicht einfach hinstellen, schöne Autos exportieren und ansonsten hoffen, dass die Welt uns in Ruhe lässt. Wir sollten damit beginnen, Werte zu exportieren, um solche Zustände wie im Nahen Osten und in einigen Teilen Afrikas auf Dauer zu beenden.“

Daneben spielte auch das Thema Rettungsdienst eine Rolle. DRK-Präsident Seiters zeigte sich zufrieden mit der Reform des Vergaberechts durch die Bundesregierung: „Diese Regelung ist in unserem Sinne.“ Innenminister Gall lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit dem DRK bei der Novellierung des derzeitigen Rettungsdienstgesetzes. Der ehemalige Staatssekretär und promovierte Jurist Dr. Menz steht seit 2002 an der Spitze des Landesverbandes. (POG)

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