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Drohne nähert sich Rettungshubschrauber gefährlich

02.10.2015, 14:59 Uhr

Foto: DRF-Luftrettung

Ein immer größer werdendes Sicherheitsrisiko?

Gestern Abend kam es auf den Elbwiesen zu einer bedrohlichen Situation mit einer Drohne. „Christoph 38“ landete gegen 18 Uhr mit einem Patienten an Bord am Ausweichlandeplatz des Klinikums Dresden, als dem Piloten eine Drohne auffiel, die sich im Sinkflug näherte und sich nur wenige Meter über dem Hubschrauber positionierte. „Der Überflug einer Drohne über drehende Rotorblätter ist äußerst gefährlich! Durch die Luftzirkulation der Rotoren kann die Drohne angesaugt werden und dies zur Zerstörung der Blätter bis hin zum Totalschaden des Hubschraubers führen. Wenn dies während des Fluges passiert, kann ein Absturz die Folge sein. Vor ein paar Wochen hatten wir an den Elbwiesen bereits einen ähnlichen Vorfall. Beim Landeanflug versperrte eine Drohne rund eine Minute lang den Sinkflug des Rettungshubschraubers. Dadurch verzögerte sich die Landung und der dringende Transport des Patienten in das Klinikum Dresden,“ so der diensthabende Pilot. Laut Petra Hentschel, Pressesprecherin der DRF-Luftrettung, werden Drohnen zu einer immer größeren Gefahr für den Luftraum. Ein Zusammenstoß könne lebensgefährliche Folgen haben. Die Polizei ermittelt.

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