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Ehrenamtliche Bergretter wurden Notfallsanitäter

14.03.2018, 11:07 Uhr

Foto: Alpines Rettungswesen e.V.

Ergänzungslehrgang erfolgte über einen Zeitraum von drei Monaten


Sieben Mitglieder der Bergwacht München haben zusammen mit vier weiteren haupt- oder nebenamtlich tätigen Rettungsassistenten die Qualifizierung zum Notfallsanitäter erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang an den Walner-Schulen, einem Aus- und Fortbildungszentrum der Bayerischen Landesärztekammer, sei extra für diese Gruppe konzipiert worden, da alle Teilnehmer hauptberuflich in anderen Bereichen tätig sind und daher die 80-Stunden-Fortbildung nicht an einem Stück absolvieren konnten. Der Unterricht erfolgte an zehn Abenden und zwei Wochenendblöcken, sodass der Ergänzungslehrgang insgesamt über 88 Stunden und einen Zeitraum von drei Monaten ging. Hinzu kamen dann noch zwei Prüfungstage.

Der BRK-Kreisverband München hat die Kostenübernahme der Ausbildung seiner ehrenamtlich in der Bergwacht und nebenamtlich im Rettungsdienst tätigen Mitglieder sowie der hauptamtlichen Mitarbeiter, soweit sie von den Krankenkassen refinanziert sind, organisiert und die Arbeitszeit übernommen. Für weitere drei Lehrgangsteilnehmer hat die Ambulanz Aicher OHG die Kosten übernommen, da die Teilnehmer dort nebenamtlich im Rettungsdienst tätig sind. Die restlichen Kosten für den Spezialkurs hat der Verein Alpines Rettungswesen e.V. im Rahmen einer Förderung übernommen.

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