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Ein Nickerchen in der wärmenden Sonne ...

01.09.2007, 11:39 Uhr

Foto: Redaktion

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf die speziellen Anforderungen im Arbeitsfeld Patiententransfer bestens geschult“, heißt es auf der Homepage der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Und sie wissen auch, wie man die Zeit zwischen zwei Transporten für sich nutzen kann, möchte man angesichts des Bildes hinzufügen, dass ein RETTUNGSDIENST-Autor am vergangenen Freitag in Hannover machte. Dort genoss ein JUH-Mitarbeiter auf dem Parkplatz des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung gGmbH mit freiem Oberkörper und hochgekrempelten Hosenbeinen die wärmenden Strahlen der Mittagssonne. Schlafend auf der Fahrzeugtrage, direkt vor der Notaufnahme und ohne die vorgeschriebene Rückkehrpflicht einzuhalten.

„Selbstverständlich nutzen die Johanniter zum Transport nur modernste Fahrzeugtechnik.“ Doch wie sieht es mit der Einhaltung der Normen aus? Die zu erkennende Trage als Medizinprodukt Klasse 1 entspricht nämlich nicht den Anforderungen der DIN EN 1789. Ist dies die auf der JUH-Homepage angepriesene „umfangreiche Sicherheitsausstattung“ im medizinischen Transportmanagement?

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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