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Einheitlicher Rettungswagen in Rheinland-Pfalz

26.11.2008, 12:49 Uhr

Foto: H. Scholl

Ende der „Umschulungen“

Am gestrigen Dienstag wurde der „Einheitliche Rettungswagen Rheinland-Pfalz“, der vom Ministerium des Innern und für Sport gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Rettungsdiensten in einer Arbeitsgruppe entwickelt wurde, offiziell in Mainz vorgestellt. Künftig werden damit in Rheinland-Pfalz Rettungswagen, die neu beschafft werden, hinsichtlich ihrer Ausstattung, Ausrüstung und Anwendung des medizinischen Geräts landesweit vereinheitlicht. Damit wurde für Rettungsdienstpersonal und Notärzte, die zunehmend in verschiedenen Verbänden und Einsatzbereichen und damit in unterschiedlichen RTW arbeiten, eine wesentliche Optimierung von Arbeitsabläufen und hinsichtlich der Anwendersicherheit erreicht.

Bisher wurde das Personal auf den jeweils anderen RTW „umgeschult“, um zu wissen, an welcher Stelle jeweils Material und Ausrüstung vorgehalten werden, was bei zurzeit 190 RTW in Rheinland-Pfalz sehr aufwändig ist. Bei kommenden Neubeschaffungen haben sich die Rettungsdienstorganisationen nun freiwillig dazu verpflichtet, RTW nach dem vorgelegten Handbuch auszustatten, das nach fast zwei Jahren eine Arbeitsgruppe, an der neben dem Innenministerium alle für den Rettungsdienst verantwortlichen Organisationen beteiligt waren, erarbeitet hat. Von Anfang an wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass in dieser Arbeitsgruppe zahlreiche rettungsdienstliche Praktiker vertreten sind. Nicht nur im rettungsdienstlichen Alltag, sondern auch bei Großschadenslagen kann mit den neuen standardisierten RTW eine maßgebliche Verbesserung der Versorgungsqualität erfolgen.

RETTUNGSDIENST wird in einer der kommenden Ausgaben ausführlich darüber berichten. (Scholl)

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