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Einsätze der DRF Luftrettung gestiegen

05.02.2013, 11:42 Uhr

Foto: DRF Luftrettung

Rot-weiße Luftretter sehen „einsatzreiche Zukunft“

Ein schwer verletzter Motorradfahrer, ein Kleinkind mit Verbrennungen, ein Patient mit Herzinfarkt: Immer häufiger kommt die dringend notwendige medizinische Hilfe aus der Luft. Auch die Hubschrauber der DRF Luftrettung flogen im vergangenen Jahr mehr Einsätze als im Vorjahr (423 Einsätze mehr), insgesamt waren es bundesweit 35.498 Einsätze.

Bei einem Viertel der versorgten Patienten handelte es sich um Unfallopfer, die notärztlich versorgt wurden. Weitere häufige Alarmierungsgründe waren Herzinfarkte und Schlaganfälle (zusammen: 11%). Jeder dritte Notfallpatient, den die Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung 2012 behandelten, musste mit dem Hubschrauber als schnellstes Transportmittel in Kliniken gebracht werden – eine Folge der bundesweiten Spezialisierung von Kliniken. In rund 25 Prozent der Fälle fand ein Interhospitaltransfer statt.

Ihr 40-jähriges Jubiläum in diesem Jahr nutzt die DRF Luftrettung auch dazu, um „wichtige Weichen für die Zukunft“ zu stellen, indem die BK 117-Flotte sukzessive durch den Hubschraubertyp EC 145 T2 ersetzt wird. Die ersten fünf Maschinen sollen zwischen 2013 und 2015 zum Einsatz kommen. Weitere 20 Helikopter des Typs EC 145 T2 werden gestaffelt bis 2022 in Dienst gestellt. Ferner werde man „noch vor Beginn der Urlaubssaison ein neues Ambulanzflugzeug des Typs Lear 45“ in Betrieb nehmen.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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