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Einsatzbilanz des luxemburgischen Rettungshubschraubers in Deutschland

25.04.2016, 11:07 Uhr

Foto: LAR

„Air Rescue 3“ flog 1.018 Mal grenzüberschreitend

Der am Flughafen Findel in Luxemburg stationierte RTH „Air Rescue 3“ der Luxembourg Air Rescue A.s.b.l. (LAR) wurde im vergangenen Jahr 1.018 Mal grenzüberschreitend im benachbarten Rheinland-Pfalz und Saarland eingesetzt. Die MD 902 der LAR wurde im letzten Jahr bereits seit 10 Jahren mit großem Erfolg grenzüberschreitend in den benachbarten deutschen Bundesländern eingesetzt. Mit dem grenzüberschreitenden Projekt „Air Rescue 3“, das im Juni 2005 durch die Innenminister Luxemburgs sowie Rheinland-Pfalz und Saarland in Nittel/Mosel präsentiert wurde, ist ein modellhaftes Stück gelebtes Europa in der Grenzregion entstanden.

Durch Verträge mit den Kostenträgern in Rheinland-Pfalz und Saarland wurde der grenzüberschreitende RTH-Einsatz ermöglicht. Während die Einsatzmaschine und die Crew von der LAR gestellt werden, erfolgt die Alarmierung und Einsatzkoordination über die Integrierte Leitstelle (ILS) Trier. Bei Notfalleinsätzen im Saarland schaltet „Air Rescue 3“ auf den Kanal der ILS Saarland „Winterberg“ in Saarbrücken um, die dann die weitere Einsatzkoordination übernimmt.

Mit der Stationierung und dem Betrieb des RTH „Air Rescue 3“ konnte die Luftrettung im Nachbarland sinnvoll und effektiv ergänzt werden. In durchschnittlich 10 Minuten können durch den RTH der LAR grenznahe Notfallorte in der Region erreicht werden. Damit ist der grenzüberschreitende Einsatz des RTH „Air Rescue 3“ längst zur Selbstverständlichkeit und zu einem festen Bestandteil des Rettungsdienstes im Nachbarland geworden. (Scholl)

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