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Engpass bei Blutkonserven in Hessen

01.08.2004, 08:00 Uhr

Foto: BilderBox

Staatssekretär im Sozialministerium ruft hessische Bevölkerung zur Blutspende auf

Die Sommerferien lassen die Blutspendebereitschaft in Hessen zurzeit deutlich zurückgehen: Es werden pro Woche ca. 5.500 Blutkonserven benötigt, momentan allerdings stehen wöchentlich nur etwa 500-800 Spenden weniger zur Verfügung, sodass die Versorgung der hessischen Krankenhäuser nur durch einen Rückgriff auf die Notfallreserve sichergestellt werden könne, so Gerd Krämer, Staatsekretär im Hessischen Sozialministerium.

Problematisch sei weiterhin die begrenzte Haltbarkeit von Blut, die eine längerfristige Lagerung unmöglich mache. Um einem Versorgungsengpass zu entgehen und die Belieferung der Krankenhäuser mit Blut und Blutkonserven auch in den kommenden Wochen in vollem Umfang gewährleisten zu können, ruft Krämer alle Bürger und Bürgerinnen zur Blutspende auf. Über 90% der Patienten in den hessischen Kliniken werden vom DRK-Blutspendedienst mit Blut- und Blutkonserven versorgt.

Informationen über Blutspendetermine gibt es kostenlos unter der DRK-Info-Hotline 0800 / 11 949 11 oder im Internet.

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