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Ermittlungsverfahren gegen BVRD wurde eingestellt

16.05.2007, 11:40 Uhr

Verband lädt nicht alle Mitglieder zur Bundesversammlung

Das Amtsgericht Gießen hat das Ermittlungsverfahren gegen den BVRD-Präsidenten Martin Ritter, den Beisitzer Wilfried Broemme und den ehemaligen Sekretär Frank Bindmann am 26. April 2007 eingestellt. Bei der Staatsanwaltschaft Gießen war in diesem Frühjahr eine mehrseitige anonyme Anzeige gegen den BVRD wegen des Verdachts der Untreue eingegangen. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde auch das suspendierte BVRD-Mitglied Nils Koepke, der mit seinen Aktivitäten die gesamte Affäre beim Berufsverband ins Rollen gebracht hatte, von der Kriminalpolizei in Köln als Zeuge vernommen.

Wie RETTUNGSDIENST zudem erst heute erfahren hat, lädt der BVRD auch nicht wie gemeldet alle Mitglieder zu seiner Bundesversammlung am 7. Juli 2007 ins niedersächsische Schüttorf ein, sondern lediglich die Delegierten der Landesverbände stellvertretend für alle Mitglieder (Insidern sind übrigens nur Landesverbände in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bekannt; über deren Tätigkeit schweigt man sich aus). Wenn anschließend die neue Satzung im Vereinsregister eingetragen wurde, soll es auch eine Mitgliederversammlung geben. Vielleicht wurde dem Kassenprüfer Holger Rodiek und dem Schatzmeister Michael Peter bis dahin auch die Anschrift und Telefonnummer des früheren Schatzmeisters Michael Heimann mitgeteilt, damit sie mit ihm über die Unterlagen der Jahre 2000 bis 2004 sprechen können. Falls nicht, können sie gerne bei RETTUNGSDIENST nachfragen: Hier liegen die Daten seit mehr als einem halben Jahr vor. (Red.)

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