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Erste EC 135 T2i für das Bundesinnenministerium

31.01.2007, 16:05 Uhr

Fotos: Bundespolizei Süd

Das Bundesinnenministerium hat die ersten beiden Rettungshubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135 übernommen. Die Indienststellung der Maschinen markiert den Beginn der Umrüstung der Zivilschutzhelikopter-Flotte des Bundes von der BO 105 auf die neueste Hubschraubergeneration. Insgesamt werden in diesem Rahmen 16 EC 135 ausgeliefert, die an zwölf Luftrettungszentren zum Einsatz kommen werden. Geflogen werden die Maschinen von Piloten der Bundespolizei, die derzeit 84 Eurocopter-Hubschrauber unterschiedlicher Typen betreibt.

Die Luftrettungsversion vom Typ EC 135 T2i zeichnet sich durch erhöhte Zuladung, erhöhte Startleistung sowie verbesserte Leistung für Höhen- und Hochtemperaturflüge aus. Sie ist zudem ausgerüstet mit nachtsichtbrillenkompatiblem Bildschirm-Cockpit, GPS-gestütztem Navigationssystem, schnell auswechselbarer medizinischer Ausstattung mit geringem Gewicht, Doppellasthaken, die für Personentransport zugelassen sind, und – weltweit erstmals in der Luftrettung – mit dem aktiven Hinderniswarnsystem „Hellas“. Das Laserradar „Hellas“ ist ein optisches Messsystem, das auf der Aussendung von Laserlicht basiert und ein dreidimensionales Abbild des Raumes vor dem Hubschrauber erzeugt. Auf diesem Wege können Hindernisse automatisch erkannt und angezeigt werden. Der Pilot wird durch optische und akustische Signale gewarnt. Das System ist vor allem für die Erkennung von Hochspannungs-Überlandleitungen konzipiert. (POG)

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