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Erste-Hilfe-Ausbildung wird vereinheitlicht

28.01.2015, 14:33 Uhr

Foto: ASB/Fulvio Zanettini

Hilfsorganisationen einigen sich auf Standards

Die fünf Hilfsorganisationen in der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) haben sich auf verbindliche Standards in der Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung geeignet. Die gemeinsamen Grundsätze gelten rückwirkend zum 1. Januar 2015. So soll ein einheitliches Qualitätsmanagement der Mitgliedsverbände in der Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe gesichert werden. In den gemeinsamen Grundsätzen werden neben der Qualifikation der Lehrkräfte und der Ausstattung der Lehrgangsräume sowie des Unterrichtsmaterials vor allem Inhalt und Umfang der Erste-Hilfe-Ausbildung und-Fortbildung festgelegt. Die Grundätze bilden somit die Grundlage für die Reform, die ab 1. April 2015 in Kraft tritt. So sollen die Erste-Hilfe-Grundkurse auch von zwei auf einen Tag verkürzt werden, damit mehr Menschen ihre Kenntnisse auffrischen, so BAGEH-Geschäftsführer Christian Kamp.

Die Kürzung der Erste-Hilfe-Grundausbildung betrifft auch die Ausbildung zum Ersthelfer im Betrieb. Unklar ist derzeit noch, ob auch der bisher achtstündige Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ für Führerscheinanwärter geändert wird. Darüber wird das Bundesverkehrsministerium in den nächsten Tagen entscheiden. Zu den ausbildenden Hilfsorganisationen, die Mitglied der BAGEH sind, gehören neben dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), das Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) und der Malteser Hilfsdienst e.V. (MHD).

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