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Erster Welt-Sepsis-Tag

13.09.2012, 09:20 Uhr

Foto: World Sepsis Day

Sepsis Alliance informiert über Gefahren

Trotz aller Fortschritte bei Impfungen, Antiinfektiva und intensivmedizinischen Verfahren ist die Sepsis vorherrschende Todesursache bei Infektionserkrankungen. Landläufig als „Blutvergiftung“ missverstanden, zählt sie zu den häufigsten Todesursachen überhaupt: Alle vier Sekunden stirbt weltweit ein Mensch an einer Sepsis. Der erste Welt-Sepsis-Tag wird von der Globalen Sepsis Allianz (GSA) organisiert. Zu den Gründungsmitgliedern der GSA zählen die Weltverbände der Intensivmediziner, der intensivmedizinischen Kinderärzte und der intensivmedizinischen Pflegekräfte sowie die Sepsis Alliance. Gemeinsam haben sie in der Welt-Sepsis-Erklärung konkrete Ziele zur Bekämpfung der Sepsis bis 2020 vereinbart. In Berlin wird dazu heute vor dem Brandenburger Tor ab 17 Uhr die Öffentlichkeit über Sepsis-Gefahren aufgeklärt.

Botschafter des Welt-Sepsis-Tages sind in Deutschland u.a. Gesundheitsminister Daniel Bahr und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anette Schavan. Hinzu kommen mehr als 1.000 Krankenhäuser und Organisationen weltweit, die den Welt-Sepsis-Tag unterstützen, etwa die ADAC Luftrettung. Sie hat es sich nach eigenen Angaben ebenso zur Aufgabe gemacht, „Patienten mit schweren Infektionen schnellstmöglich zu helfen.“ Dabei solle „durch frühzeitige Diagnosestellung am Einsatzort und die schnelle Zuweisung in eine geeignete Klinik ein rechtzeitiger Therapiebeginn ermöglicht werden.“

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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