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Erstes Ergebnis im Arbeitskampf des DRK-Rettungsdienstes Klingenthal

28.08.2015, 14:25 Uhr

Ver.di

Geschäftsführer bietet langjährigen Beschäftigten neue Arbeitsverträge an

Der DRK-Rettungsdienst Klingenthal lehnt weiterhin jedes Gespräch mit Ver.di ab, deshalb will die Gewerkschaft den aktuellen Warnstreik bis Sonntag verlängern und plant auch weitere Aktionen für den kommenden Monat. Dennoch hat der Geschäftsführer des DRK Klingenthal langjährig Beschäftigen neue Arbeitsverträge mit Höhergrupperingen angeboten, die dem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft DHV entsprechen und eine zehnprozentige Lohnerhöhung mit sich bringen. Das DRK Klingenthal ist Mitglied im Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienst und die Gewerkschaft somit Tarifpartner des Unternehmens, so Stingl. Damit sei es den Mitgliedern untersagt, Verhandlungen mit anderen Gewerkschaften aufzunehmen. Für Leistungen im Rettungsdienst und Krankentransport erhalte man feste Budgets, weshalb der Ver.di-Reformtarifvertrag das DRK wirtschaftlich überfordern würde.

Ver.di-Vertreterin Simone Bovensiepen ist es hingegen erstmal wichtig, eine Annäherung herbeizuführen: „Derzeit erhalten die Beschäftigten nur 71% des Ver.di-Tarifs, bekommen 40 Stunden bezahlt und müssen 48 Stunden arbeiten.“ Im Vorfeld hatte das DRK Klingenthal versucht, mit einstwiligen Verfügungen den Arbeitskampf zu verhindern.

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