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Faxfähige EKG-Geräte im Rettungswagen

14.02.2014, 11:34 Uhr

Foto: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier

Brüderkrankenhaus Trier verbessert Erstversorgung von akuten Herzinfarktpatienten

Am Montag übergaben Christian Weiskopf, kaufmännischer Direktor des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier, und Dr. Karl-Eugen Hauptmann, Chefarzt Kardiologie vier Faxmodule für die Aufrüstung der EKG-Geräte der Rettungswagen an die Berufsfeuerwehr Trier, vertreten durch Olaf Backes, stellvertretender Amtsleiter und Abteilungsleiter Rettungsdienst und Brandamtmann Thomas Reinholz. Der feierlichen Übergabe wohnten ebenfalls Priv.-Doz. Dr. med. Fabian Spöhr, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, sowie Dr. med. Manfred Schiffer, Oberarzt Anästhesie und Intensivmedizin im Brüderkrankenhaus und Ärztlicher Leiter Rettungsdienst bei. Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin des Brüderkrankenhauses ist verantwortlich für die Stellung des Leitenden Notarztes und die ärztliche Besetzung des Notarztfahrzeuges am Notarztstandort der Stadt Trier.

Mit den Faxgeräten sei ein Meilenstein des Infarktnetzwerkes Trier-Saarburg umgesetzt worden. Infarkt-EKG können aus dem Rettungswagen direkt zum kardiologischen Facharzt ins Brüderkrankenhaus übermittelt und mit diesem besprochen werden. So könne eine zeitsparende Abstimmung über die weitere schnelle Versorgung von Herzinfarktpatienten erfolgen. Bereits am Einsatzort könne nun entschieden werden, ob der Patient zunächst in die Chest Pain Unit der Notaufnahme gebracht oder direkt im Herzkatheterlabor des Brüderkrankenhauses behandelt werde. Die Zeitspanne zwischen dem ärztlichem Erstkontakt und der Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes werde deutlich verkürzt und der Behandlungserfolg für Herzinfarktpatienten verbessert.

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