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FDP zum Rettungsassistentengesetz: „Das nehmen wir jetzt in Angriff“

08.10.2010, 08:53 Uhr

Foto: Archiv

Koalition will „bestehende Missstände beheben“

Zu den Fortschritten auf dem Weg zu einem neuen Rettungsassistentengesetz (RettAssG) erklärt der Rettungsdienstexperte der FDP-Bundestagsfraktion Jens Ackermann, dass FDP und Union sich einig seien: „Wir müssen den Rettungsassistenten mehr Sicherheit und Chancen geben – sie brauchen eine konkurrenzfähige Ausbildung und klar definierte Kompetenzen im Alltag.“ Wie in anderen Berufen üblich, sollen Rettungsassistenten daher künftig eine dreijährige Ausbildung erhalten. Ziel sei es, das Ausbildungssystem von Grund auf zu reformieren.

Außerdem müssten die Kompetenzen klar definiert werden. Die derzeitige Rechtslage gebe nur unzureichende Vorgaben und zwinge Rettungskräfte, bis zum Eintreffen eines Notarztes bei der Durchführung von lebenserhaltenden Maßnahmen in einem rechtsfreien Raum zu agieren. Ackermann: „Das können wir nicht hinnehmen.“ Die Koalition wolle deshalb bestehende Missstände beheben. Für die FDP-Bundestagsfraktion sei es wichtig, angesichts der Abnahme der Krankenhausdichte, vor allem im ländlichen Raum, dass längere Anfahrtszeiten der Notärzte von Rettungsassistenten überbrückt werden können. Bis dahin müssen die Rettungsassistenten lebenserhaltende Maßnahmen durchführen können. Ackermann: „Das nehmen wir jetzt in Angriff.“

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