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Fliegt "Christophorus Europa 3" bald auch nachts?

26.02.2018, 09:55 Uhr

Foto: F. Mayer

Ausweitung der Einsatzzeiten auf dem Prüfstand


Wie der Tagespresse im südostbayerischen Raum zu entnehmen ist, lässt der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Passau eine Ausweitung des Flugbetriebs von "Christophorus Europa 3" prüfen. Derzeit steht die grenzüberschreitend eingesetzte EC 135, die im Winterhalbjahr (1. November bis 30. April) von der ADAC-Luftrettung und im Sommerhalbjahr (1. Mai bis 31. Oktober) von der ÖAMTC-Flugrettung betrieben wird, von 7.00 Uhr bis Sonnenuntergang im österreichischen Suben einsatzbereit. Eine Änderung der Einsatzbereitschaft werde jedoch aufgrund einer Vielzahl von Rahmenbedingungen wie auch von finanziellen Aspekten zunächst nicht erfolgen. Dies setze eine intensive Abstimmung zwischen allen Beteiligten an der seit 2002 stattfindenden grenzüberschreitenden Luftrettung voraus. Auf deutscher Seite sind dies neben dem ZRF-Passau das Bayerische Innenministerium und die ADAC-Luftrettung sowie auf österreichischer Seite die ÖAMTC-Flugrettung und die Regierung Oberösterreichs.

Ein Verkehrsunfall vom vergangenen Mittwoch, dem 21. Februar 2018, zeigt aber, dass Bedarf für die Ausweitung der Betriebszeiten von "Christophorus Europa 3" auf die Nachtstunden besteht. Zum Transport einer schwer verletzten Frau im Landkreis Passau musste der im 24-Stunden-Betrieb stehende "Christoph Regensburg" eingesetzt werden, dieser hatte jedoch eine Anflugzeit von einer Stunde. (Scholl)

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