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Fortschritt in der Luftrettung durch neue H145

12.07.2018, 12:00 Uhr

Fotos: DRF-Luftrettung

„Christoph Niedersachsen“ begeistert Minister


Im Rahmen einer Feierstunde wurde gestern der neue Intensivtransporthubschrauber (ITH) vom Muster H145 der DRF-Luftrettung in Hannover vorgestellt. Der neue „Christoph Niedersachsen“ stellt dadurch, dass er hochmodern und leistungsstark sowie optimal für den Transport von intensivpflichtigen Patienten und für den Nachtflug geeignet ist, einen Meilenstein in der niedersächsischen Luftrettung dar. Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, betonte, dass moderne Technik unerlässlich in der Luftrettung sei und mit dem neuen ITH die sehr hohen Anforderungen erfüllt werden könnten. Darüber hinaus könne mit der neuen Einsatzmaschine die ohnehin schon sehr gute Qualität im Intensivtransport und der Luftrettung in Niedersachsen weiter verbessert werden.

Bereits seit Mai ist die H145 in der niedersächsischen Landeshauptstadt im Einsatz, womit Hannover bereits die sechste 24-Stunden-Station der DRF-Luftrettung mit dem Hubschrauber der neuesten Generation ist. Vor diesem Hintergrund stellte Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF-Luftrettung, deutlich heraus, dass Mitgestaltung und Weiterentwicklung der Luftrettung Teil des Selbstverständnisses der DRF-Luftrettung sei, und der Flottenwechsel ein wichtiger Bestandteil ist. Die H145, die die EC 145 in Hannover abgelöst hat, verfügt neben einer größeren Reichweite über eine Vielzahl technischer Innovationen, wie ein digitales Glas-Cockpit mit großformatigen Displays, Vierachsen-Autopilot, eine optimierte satellitengestützte Navigation und ein Antikollisionssystem. Der Fenestron, ein ummantelter Heckrotor, der auch zur Lärmreduktion beiträgt und wesentlich besser vor Kollisionen schützt, zeichnet den neuen ITH nicht nur aus, sondern ist auch sein auffälligstes Merkmal. In der Kabine führen mehr Platz und drehbare Sitze zur besseren Behandlungsbedingungen.

Die äußerst erfahrene Crew von „Christoph Niedersachsen“ besteht aus Piloten und Notfallsanitätern der DRF-Luftrettung sowie Notärzten der Medizinischen Hochschule Hannover. „Christoph Niedersachsen“ kann sowohl als ITH wie auch als schneller Notarztzubringer (RTH) in einem Radius von ca. 60 km eingesetzt werden. (Scholl)

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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