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Führungskräfte haben höheres Risiko für psychosomatische Beschwerden

07.12.2017, 14:23 Uhr

Foto: BIBB/BAuA

Faktenblatt der BAuA gibt Empfehlungen zur gesunden Führung


In einem soeben veröffentlichten Faktenblatt fasst die BAuA die besonderen Arbeitsanforderungen von Führungskräften basierend auf der Detailanalyse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 zusammen. Demnach haben Führungskräfte z.T. deutlich höhere Arbeitsanforderungen als Beschäftige ohne Führungsverantwortung, vor allem in psychischer Hinsicht. Führungskräfte würden häufiger bei der Arbeit gestört und unterbrochen sowie unter starkem Termin- und Leistungsdruck stehen. Mit der Leistungsspanne würden dabei die Anforderungen steigen. Führungskräfte, die diesen Anforderungen ausgesetzt sind, klagen laut der BAuA deutlich häufiger über psychosomatische Beschwerden. Gleichzeitig stünden Führungskräften jedoch größere Ressourcen zur Verfügung, auch sei ihr Handlungsspielraum größer, z.B. bei der Planung und Einteilung ihrer Arbeit.

Führungskräften komme eine Schlüsselfunktion bei der gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung zu. Eine sog. gesunde Führung sei aber wahrscheinlicher, wenn Führungskräfte selbst eine günstige Arbeits- und Gesundheitssituation vorfinden würden. Deshalb rät die BAuA Unternehmen dazu, zur Förderung der Gesundheit aller Beschäftigten Anforderungen zu begrenzen und selbstständiges Handeln sowie die soziale Unterstützung zu stärken.

Das Faktenblatt „Höhere Anforderungen, mehr Ressourcen – Arbeitsbedingungen von Führungskräften“ finden Sie hier als pdf zum Download.

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