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Fußball-WM: Hannover und Kaiserlautern ziehen positive Bilanzen

13.06.2006, 09:06 Uhr

Foto: S. Roth

Zufrieden mit dem Ablauf des Sanitätsdienstes bei den WM-Spielen in Kaiserslautern und Hannover sind das DRK in Rheinland-Pfalz sowie die Verbände des DRK und des ASB in der niedersächsischen Hauptstadt.

In Kaiserslautern waren mehr als 1.000 ehrenamtliche Helfer in und um die WM-Stadt im Einsatz. Bereits am Vormittag waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nach Kaiserslautern und in die Bereitstellungsräume in Grünstadt und Homburg angereist. Im Stadion waren 126 Ärzte und Helfer eingeteilt, um die medizinische Versorgung der Spieler und Zuschauer sicher zu stellen. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen gab es vor allem Kreislaufprobleme bei Zuschauern, die zu wenig getrunken oder gegessen hatten. 38-mal mussten die Rotkreuzler vor Ort helfen. In vier Fällen war ein Transport ins Krankenhaus notwendig. Gegen Abend wurde zudem der Sanitätsdienst auf der Fan-Meile durch weitere Rotkreuz-Helfer verstärkt, weil durch die Hitze doch mehr Fans zu versorgen waren als geplant.

Warmes Wetter und ausverkauftes WM-Stadion bereiteten auch den Sanitätern von DRK und ASB in Hannover keine größeren Probleme. Lediglich aufgrund von Hitze und verstauchten Knöcheln mussten einige Besucher versorgt werden. Das DRK war mit 156 Kräften, darunter 15 Ärzte, im Stadion-Einsatz. 25 Fahrzeuge standen rings ums Stadion bereit. Sanitätsdienstliche Unterstützung kam zusätzlich aus den DRK-Kreisverbänden Alfeld, Celle, Hameln-Pyrmont, Leer und Peine. Der ASB Hannover war mit insgesamt rund 65 Kräften vor Ort und wurde mit Helfern aus Lüneburg, Wilhelmshaven und Hann. Münden unterstützt.

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