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Gefragte „Retter in Orange“

14.02.2013, 08:56 Uhr

Foto: BBK

BBK legt Luftrettungsbilanz vor

Die 16 Zivilschutz-Hubschrauber des Bundesministeriums des Innern flogen auch 2012 wieder zahlreiche Einsätze. Insgesamt brachten es die auf 12 Luftrettungsstationen verteilten „Retter in Orange“ im vergangenen Jahr auf 17.381 Einsätze, rund 5.399 Flugstunden und 4.562 Patiententransporte. Mit 1.941 Einsätzen hob „Christoph 29“ (Hamburg) am häufigsten ab, gefolgt von „Christoph 13“ (Bielefeld), der 1.781 mal „ausflog“. Im Jahr 2009 flog „Christoph 29“ zum Vergleich 2.404 Einsätze, 2011 waren es 1.986. Die höchste Steigerung hinsichtlich der jährlichen Einsatzzahl liegt beim Frankfurter „Christoph 2“, der im vergangenen Jahr 195 mal mehr ausrückte als 2011 (2012: 1.422 Einsätze, 2011: 1.227) Die meisten Patienten transportierte „Christoph 17“ (Kempten), nämlich 753. Mit 743 Patiententransporten folgte „Christoph 2“.

Verantwortlich für alle verwalterischen Aufgaben in Verbindung mit den Zivilschutz-Hubschraubern ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die medizinische Besatzung hingegen ist Sache der Träger der jeweiligen Station. Geflogen werden die orangefarbigen Retter von Piloten der Bundespolizei. Die Zivilschutz-Hubschrauber sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutz zur Verfügung stellt. Sie unterstützen nicht nur die Luftrettung in Deutschland, sondern sind auch für den Katastrophenfall gerüstet. Zu ihren Aufgaben gehört es u.a., Schadenstellen zu überwachen, Bevölkerungsbewegungen zu lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft zu messen.

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