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Grenzüberschreitende Rettung

19.09.2013, 14:58 Uhr

Foto: T. Bader

Brandenburg sieht sich als Vorreiter

Modellhafte Lösungen für die technischen Probleme zu grenzüberschreitenden Rettungsdiensteinsätzen sollen jetzt in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe des Wojewodschaftsamtes Lebuser Land (Polen) und der Stadt Frankfurt (Oder) erarbeitet werden. Damit werde Brandenburg zum Vorreiter in der Umsetzung des deutsch-polnischen Rahmenabkommens zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst, das am 28. Mai 2013 in Kraft getreten ist. Am 21. Dezember 2011 wurde das Rahmenabkommen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rettungsdienst auf nationaler Ebene durch die Gesundheitsminister in Warschau unterzeichnet. Damit wurde der rechtliche Rahmen für eine rasche und wirksame gegenseitige Hilfe und Unterstützung im deutsch-polnischen Grenzraum geschaffen.

Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin in Brandenburg für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, betonte nach dem gestrigen Treffen deutscher und polnischer Akteure im Rettungsdienst: „Für uns ist es wichtig, dass, wer in eine Notsituation gerät, die bestmögliche gesundheitliche Versorgung erhält, egal ob auf der polnischen oder deutschen Seite der Grenze.“ Das Netzwerktreffen geht auf eine Initiative der Landesrettungsschule Brandenburg e.V. in Bad Saarow zurück.

Um die Sprachbarriere im Rahmen gemeinsamer Einsätze zu überwinden, soll Englisch als Mittlersprache unter den Rettungsdienstmitarbeitern beiderseits der Grenze weiter etabliert werden. Die Netzwerkveranstaltung war gleichzeitig auch der Abschluss der 10-tägigen praxisbezogenen Sprachausbildung von 18 deutschen und polnischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rettungsdienst.

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