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Große Eisrettungsübung am Sylvensteinspeicher

05.02.2008, 09:16 Uhr

Fotos: M. Leitner

BRK-Wasserwacht trainiert mit sechs Hubschraubern

Allein seit Dezember 2007 sind in Bayern mindestens 10 Menschen im Eis eingebrochen, zwei fanden dabei den Tod. Um sich auf derartige Ernstfälle vorzubereiten, trainierten 50 Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht mit sechs Hubschraubern der Bundespolizei, der Bundeswehr und der Polizeihubschrauberstaffel Bayern am Sylvensteinspeicher bei Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) die Rettung Ertrinkender aus dem Eis. Aufgrund seiner exponierten Lage bot der Stausee mit einer rund 30 cm dicken Eisschicht ideale Übungsbedingungen.

Im Rahmen der Einsatzübung wurden verschiedene Verfahren zur Rettung von Menschen nach einem Eiseinbruch trainiert; teilweise mit Luftrettern der Wasserwacht, aber auch nur mit den Rettungsmitteln der Hubschrauber und mit einem Luftkissenfahrzeug der BRK-Wasserwacht. Die Einsatzkräfte konnten die Unterschiede der verschiedenen Hubschraubermuster im Detail kennen lernen: Neben drei Maschinen (EC 135 T2, EC 155 B1, SA 330 J) der Bundespolizei-Fliegerstaffel Süd waren ein Hubschrauber (Bell UH1-D) des Lufttransportgeschwaders 61 aus Penzing und zwei Maschinen (EC135P2) der Polizeihubschrauberstaffel Bayern vor Ort.

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