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Hannover feiert Umzug der Johanniter-Schule aus Ronnenberg

14.02.2005, 09:28 Uhr

Foto: Johanniter-Schule Hannover

Auch neues niedersächsischen RD-Gesetz angesprochen

Politprominenz aus Hannover und dem Land Niedersachsen sowie zahlreiche Freunde und Förderer der Johanniter-Schule Hannover fanden sich am vergangenen Freitag im Foyer der Johanniter-Schule im Brain-Park in Hannover ein. Gefeiert wurde die Einweihung der neuen Räumlichkeiten im zentral gelegenen Stadtteil Vahrenwald, in die die Schule im Dezember aus Ronnenberg verlegt worden war.

Im Foyer des modernen, an einen Hotel- und einen Gastronomiebetrieb angeschlossenen Gebäudes führten Schulleiter Kersten Enke und der Ärztliche Leiter der Johanniter-Schule Hannover, Dr. Andreas Flemming, gemeinsam mit dem Landesvorstand aus Niedersachsen/Bremen, Thomas Mähnert, in die Veranstaltung ein. Dabei wurde in einem Überblick über die Aktivitäten der Johanniter-Schule u.a. auf die verschiedenen Kooperationsinitiativen mit anderen Institutionen hingewiesen, wie die Ausbildung von Rettungsassistenten und -sanitätern der Bundeswehr, die Zusammenarbeit mit der DRK-Rettungsschule Goslar oder die Partnerschaft mit der Katastrophen- und Rettungsdienstschule Perm in Russland. Auch der Verbund mit der Johanniter-Akademie Münster und der Rettungsdienstschule der JUH in Köln, mit denen man einen konstruktiven Austausch pflegt, wurde hervorgehoben.

Seit dem Umzug an den neuen Standort werden an der Johanniter-Schule auch Schwesterhelferinnen-Kurse und ab September die Ausbildung zur examinierten Altenpflegekraft angeboten. Als einen von vielen Lehrgängen bieten die Johanniter in Hannover auch AED-Schulungen an. So wurde jüngst mit dem gesamten Bordpersonal der Fluglinie Hapag-Lloyd der Umgang mit AED-Geräten trainiert, die mittlerweile an Bord jedes Linienflugzeugs dieser Airline vorhanden sind.

Der als Ehrengast geladene Vertreter des niedersächsischen Innenministeriums Herr MD Heiß äußerte er sich andeutungsweise zum Stand des in Planung befindlichen Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes: Zur Zeit werde unter anderem über die Einführung von Leitstellenverbänden diskutiert; vorbereitet werde auch eine landesweite Koordination von ITW-Einsätzen.

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