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Hannoversches Notfallsymposium mit Traumaversorgung

19.03.2012, 11:53 Uhr

Foto: Johanniter/Thomas Halemba

Veranstaltung im 14. Jahr feste Größe im Norden

Rund 500 Mitarbeiter aus Rettungsdienst und Notfallmedizin konnte das Kongressteam rund um Schulleiter Kersten Enke am 17. März 2012 in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) willkommen heißen. In seiner Begrüßung appellierte JUH-Bundesarzt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Horst Wilms im Hinblick auf die aktuellen bundesweiten Entwicklungen bei der Rettungsdienstausschreibung daran, das hohe Sicherheitsniveau in Deutschland zu erhalten und dieses nicht aufgrund kurzfristiger monetärer Gründe aufs Spiel zu setzen. „Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass der Rettungsdienst als hochwertige medizinische Leistung erhalten bleibt“, so Wilms in seiner Rede. 

Schwerpunktthemen des Hannoverschen Notfallsymposiums waren in diesem Jahr die Traumaversorgung, so etwa Schussverletzungen oder Polytraumata im Kindesalter, und „Neue Aspekte in der Notfallmedizin“. Hier erntete Achim Hackstein, Leiter des kommunalen Teils der Kooperativen Regionalleitstelle Nord in Harrislee und Redakteur der brandneuen Fachzeitschrift BOS-LEITSTELLE AKTUELL viel Beifall für einen engagierten Vortrag zur Telefonreanimation. Auch Ralf Tries, Oberstaatsanwalt und langjähriges RETTUNGSDIENST-Redaktionsmitglied, stieß mit seinen Ausführungen zu „Rechtlichen Aspekten beim Palliativpatienten/Patientenverfügung“ auf viel Interesse im Auditorium. Im Themenblock „Interaktive Fallbesprechungen mit Televoting“ konnten die Teilnehmer bei verschiedensten Fällen interaktiv mitwirken und selbst über die Diagnose sowie erforderliche Maßnahmen abstimmen. Praktische Workshops zu Themen wie Thoraxdrainage und EKG-Schnellinterpretation sowie eine Industrieausstellung mit mehr als 30 Unternehmen aus den Bereichen Notfallrettung und Medizintechnik rundeten die Veranstaltung ab. 

Das Hannoversche Notfallsymposium findet jährlich in Kooperation der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit den Kliniken für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der Klinik für Unfallchirurgie sowie der Klinik für Kardiologie der MHH und der Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Hannover statt. Die nächste Veranstaltung ist für März 2013 geplant.

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