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HDM in Berlin mit neuem Hubschraubertyp

17.10.2011, 08:53 Uhr

Fotos: DRF Luftrettung

„Christoph Berlin“ bald auch mit NVGs

Am Berliner Himmel ist jetzt ein neuer Hubschrauber zu sehen: Künftig fliegt die Besatzung von „Christoph Berlin“ der HDM Luftrettung gGmbH – Teil der DRF Luftrettung – mit einem Hubschrauber des Typs EC 145 zu ihren Luftrettungseinsätzen. Der am Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn stationierte Hubschrauber steht rund um die Uhr für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken zur Verfügung und wird ergänzend zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt. Schon in den ersten 24 Stunden wurde die Besatzung zu zwei Intensivtransporten nach Prenzlau und Neustrelitz angefordert und leistete einer Patientin mit einer Herzerkrankung in Eberswalde schnelle notärztliche Hilfe.

Mit dem neuen Hubschraubermuster EC 145 von Eurocopter wird der seit über 15 Jahren eingesetzte Hubschrauber (Typ Bell 412) abgelöst. Der neue Hubschrauber verfügt über eine technische Ausstattung, die auf dem aktuellsten Stand ist (u.a. digitaler Autopilot) und bietet für den Nachtflug erweiterte Möglichkeiten. „Die DRF Luftrettung setzt diesen [Hubschrauber] bereits erfolgreich in München, Regensburg und Hannover ein. Deshalb sind wir froh, jetzt auch in Berlin von den Vorteilen dieses Hubschraubers in der Luftrettung profitieren zu können“, erläutert Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.

Bereits im nächsten Jahr werden die Piloten an Bord von „Christoph Berlin“ Nachtsichtgeräte bei ihren Luftrettungseinsätzen in der Dunkelheit nutzen können. Bislang dürfen nur die Stationen München und Regensburg als erste und bislang einzige Luftrettungsstationen in Deutschland NVGs einsetzen. Die am Pilotenhelm befestigten Brillen verstärken das in der Nacht vorhandene Restlicht und bieten so eine bessere optische Orientierung in der Dunkelheit. Die NVGs sorgen für mehr Sicherheit, da z.B. Landschaft und Hindernisse (z.B. Hochspannungsleitungen) besser erkannt werden können.

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