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Höchstarbeitszeit bei Promedica wird auf 46 Stunden reduziert

26.04.2018, 14:55 Uhr

Foto: Promedica

Falck-Tochter schließt neuen Tarifvertrag ab


Nach vier Verhandlungsterminen sind die Verhandlungen zwischen der Dienstleitungsgewerkschaft Ver.di und der Falck-Tochter Promedica abgeschlossen worden. Die Laufzeit des neuen Vertrags gilt vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2019. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 werden die Tabellenentgelte für die Beschäftigten um 75 Euro erhöht. Die Auszahlung erfolgt im Juli 2018 und ab dann monatlich. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit wird in zwei Schritten auf 46 Stunden reduziert: ab 1. Januar 2019 von 48 auf 47 Stunden und ab 1. Juli 2019 von 47 auf 46 Stunden. Beschäftigte, die keine verlängerte Wochenarbeitszeit (40 h) haben, erhalten je Stunde Abbau eine monatliche Zulage in Höhe von 2,1% ihres jeweiligen Tabellenentgeltes, also über die Vertragslaufzeit insgesamt 4,2%. Die Jahressonderzahlung wird von jetzt 36% ab 2018 auf 40% erhöht. Bezahlte Überstunden finden keine Berücksichtigung mehr bei der Berechnung der Jahressonderzahlung.

Die Ausbildungszeit bei Promedica wird zukünftig anerkannt. Damit erfolgt eine Zuordnung zur Stufe 2 mit Beschäftigungsbeginn. Eine einschlägige Berufserfahrung wird bei Neueinstellung nach Vergleichsentgelt berücksichtigt. Ab dem 1. Januar 2018 wird zudem eine Jubiläumszuwendung eingeführt: Alle 5 Jahre erhalten die Beschäftigten einen Tankgutschein in Höhe von 44,00 Euro und jeweils zusätzlich ein Präsent in Höhe von 25,00 Euro sowie ab dem 25. Jahr in Höhe von 50,00 Euro.

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