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ILS Karlsruhe steht „in den Startlöchern“

11.05.2011, 09:27 Uhr

Foto: DRK Karlsruhe

Retter absolvierten erste gemeinsame Ausbildung

In Karlsruhe hat die erste Ausbildungsreihe zur Qualifizierung der Mitarbeiter der künftigen Integrierten Leitstelle (ILS) ihren erfolgreichen Abschluss gefunden. Ziel dieser Qualifizierung ist es, die Belegschaft der bisherigen Rettungsleitstelle für feuerwehrspezifische Einsätze zu schulen. „Ein richtiger Grundkurs Feuerwehr“, erklärte Dr. Roland Goertz, Leiter der Branddirektion Karlsruhe. Denn die zehn Teilnehmer von Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Arbeiter Samariter Bund (ASB) werden in der ILS sowohl medizinische Notfälle als auch feuerwehrtechnische Notrufe zu disponieren haben. „Wir haben dafür ein gutes Ausbildungskonzept entwickelt“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Jörg Biermann.

So nutzten jetzt schon Rettungsdienst und Feuerwehr den zeitlichen Vorlauf bis 2014, wenn die beiden Leitstellen räumlich zusammengelegt werden sollen. Bereits seit dem vergangenen Jahr wechseln die Disponenten zwischen den Leitstellen und sammeln so die ersten Erfahrungen, was das kontinuierliche Zusammenwachsen der Organisationen fördert. Am 11. Februar dieses Jahres wurde die Technik der im Gebäude des Landratsamts in Karlsruhe untergebrachten Feuerwehrleitstelle mit der in Bruchsal stationierten Rettungsleitstelle zusammengeschaltet. Seitdem laufen die über die einheitliche Notrufnummer „112“ eingehenden Notrufe gleichberechtigt auf. Im Herbst werden voraussichtlich auch schon die Trägerschaftsvereinbarung zur Unterschrift ausgearbeitet und die Mitarbeiter der Feuerwehr in der rettungsdienstlichen Arbeit ausgebildet werden. (POG)

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