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Im Jahr 2003 ertranken in der Schweiz 89 Menschen

12.01.2004, 08:00 Uhr

Traurige Bilanz des Rekordsommers.

Wie die Pressestelle der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG Anfang der Woche bekannt gab, starben 38 Menschen in Seen, 33 in Flüssen, vier in Schwimmbädern, zehn beim Tauchen und vier an diversen Orten wie Klärbecken, Weiher usw. In der Statistik inbegriffen sind sieben Suizidfälle.

 

"Der Hitzesommer 2003 hat sich auch in der traurigen Bilanz der Ertrinkungsopfer niedergeschlagen", sagt die Pressesprecherin der SLRG. Die grösste Zahl von tödlichen Ertrinkungsfällen wurde in den heißen Monaten Juni, Juli und August verzeichnet. Der Zusammenhang zwischen der Hitze des vergangenen Sommers und der Ertrinkungsbilanz, die massiv über derjenigen des Vorjahres liegt, ist eindeutig. Sogar Nichtschwimmer, die sich sonst nicht ins Wasser wagen, suchten Abkühlung. Die SLRG plant jetzt, ihre Anstrengungen zur Unfallverhütung, insbesondere im Bereich der Flüsse und Seen, im Jahr 2004 zu verstärken.

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