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Innenministerium Rheinland-Pfalz reagiert vorab auf Rettungsdienst-Reportage des SWR

17.01.2018, 15:13 Uhr

Screenshot SWR

Hilfeleistungsfrist werde in mehr als 94% erreicht


Das Innenministerium Rheinland-Pfalz hat mit einer Pressemitteilung bereits auf die Ausstrahlung der SWR-Reportage „Hilfe im Notfall Rettungsdienst in der Krise?“ reagiert, die am heutigen Mittwoch um 20.15 Uhr gesendet wird. Für den Beitrag hat ein Recherche-Team des Senders ein Jahr lang hat daran gearbeitet, die genauen Einsatzzeiten von Rettungswagen und Notärzten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zusammenzustellen. Insgesamt 250 Datenanfragen wurden dafür an die beteiligten Akteure gestellt, über 100.000 Datensätze zu Einsatzzeiten und Standorten der Rettungsmittel und der Personalsituation ausgewertet. Auf einer umfangreichen Seite können die Daten bereits eingesehen werden.

Aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Inneres und Sport heißt es dazu, dass die im Landesrettungsdienstgesetz festgelegte Hilfeleistungsfrist in mehr als 94% aller Notfalleinsätze im Land erreicht werde. „Im Durchschnitt sind die Rettungswagen nach 7:16 Minuten, also deutlich unter der gesetzlichen Frist, am Einsatzort“, betonte Innenstaatssekretär Randolf Stich. Zudem sei die Einsatzzeit von 15 Minuten in Abstimmung mit medizinischen Fachkreisen festgelegt worden. Auf der Grundlage zuverlässiger Planungsdaten seien in den vergangenen Jahren bereits acht neue Rettungswachen eingerichtet worden. Zu weiteren fünf zusätzlichen Standorten würden derzeit Gespräche geführt, um die Einsatzzeiten in den entsprechenden Regionen zu optimieren. Darüber hinaus sei auch die Anzahl der Rettungswagen erhöht worden.

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