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Internationales Katastrophenschutz-System wird in Dortmund getestet

18.12.2014, 09:39 Uhr

Foto: T. Lindemann, Archiv IM EINSATZ

Überblick aus der Luft.

Ein internationales Forschungsvorhaben unter Beteiligung der Stadt Dortmund untersucht seit zwei Jahren, wie Flugroboter bei Naturkatastrophen oder Großunfällen die Arbeit der Rettungskräfte unterstützen können. Wie die Stadt Dortmund jetzt mitteilt, soll zum Abschluss des Projektes „Anchors“ im April 2015 eine Übung auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte stattfinden, bei der rund 150 Feuerwehrleute das System testen. Seit 2012 forschen unter anderem Wissenschaftler der TU Dortmund und des Dortmunder Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie, wie bei sogenannten Großschadenslagen die Umgebungserkundung und die Krisenkommunikation funktionieren kann, ohne dass Einsatzkräfte ein personelles Risiko eingehen. Dafür wurden Technologien für unbemannte Boden- und Luftroboter entwickelt, die an einer Unfallstelle die Lage erkunden und die Kommunikation aufrecht erhalten können. Das deutsch-französische Forschungsprojekt wird im Rahmen des Programms Zivile Sicherheit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 4,3 Millionen Euro geförderten. Die deutschen Partner der Stadt Dortmund sind unter anderem die Technische Universität Dortmund, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und das Fraunhofer Institut. (Westfalen heute)

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