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Karlsruher Rettungshubschrauber fliegt seinen 30.000 Einsatz

02.08.2004, 17:18 Uhr

Foto: DRF

Am 27. Juli um 11.05 Uhr flog der Karlsruher Rettungshubschrauber „Christoph 43“ der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. (DRF) seinen 30.000 Einsatz, um in der Nähe von Karlsruhe einem schwerstbehinderten Jungen die dringend benötigte notärztliche Hilfe zu leisten.


Ein Rettungshubschrauber ist seit 1975 an den St. Vincentius-Kliniken in Karlsruhe stationiert. In erster Linie wird „Christoph 43“ als schneller Notarztzubringer genutzt, darüber hinaus aber auch zum schonenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Er ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind, und täglich von 7.00 morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern kann er in maximal 50 Minuten erreichen.

Das Besatzungsteam bilden Piloten der DRF, Rettungsassistenten des DRK Karlsruhe und Notärzte der St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe. Auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers hat bei medizinischer Erforderlichkeit jeder Betroffene in Deutschland Anspruch.

Da die Kosten der Luftrettung im bundesweiten Durchschnitt jedoch nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden und die DRF für einen erheblichen Prozentteil selbst aufkommen muss, ist die gemeinnützige Organisation auf Unterstützung von Fördermitgliedern und Spendern angewiesen. Informationen zur DRF-Fördergemeinschaft sind von montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der Nummer: 0711 70072211zu erhalten.

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