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Katastrophenschutz und Klimawandel

22.11.2012, 14:37 Uhr

Foto: NASA

BBK-Tagung befasst sich mit Gegenmaßnahmen

In einem neuen Bericht warnt die Weltbank eindringlich vor den Folgen eines ungebremsten Klimawandels. Würde sich die Erde um vier Grad erwärmen, wäre das demnach vor allem für arme Staaten verheerend. Auch in Deutschland sind die Folgen des sich verändernden Klimas spürbar. So werden höhere Durchschnittstemperaturen vermehrt für Wetterextreme sorgen. Sollte die grenzüberschreitende Kommunikation zwischen Deutschland und seinen Anrainerstaaten im Hinblick auf diese Entwicklung verbessert werden? Verfügt man in Deutschland über ausreichende Sicherheitsmargen, falls die Auswirkungen extremer Wetterereignisse zunehmen? Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum der internationalen Expertentagung, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) heute und morgen in Bonn veranstaltet.

Was bedeutet der Klimawandel und vermehrte „Wetterkapriolen“ für den Bevölkerungsschutz? „Ziel des BBK ist es, im Rahmen seiner internationalen Expertentagung den fachlichen Austausch und die grenzüberschreitende Kommunikation zu fördern sowie die Synergien in der Zusammenarbeit mit Deutschlands Anrainerstaaten zu intensivieren“, sagt Christoph Unger, Präsident des BBK.

Weil die Menschen in Deutschland noch nicht ausreichend auf extreme Wetterlagen vorbereitet sind, will das BBK zu mehr Selbsthilfe animieren. Zudem arbeitet die Fachbehörde daran, das Warnsystem in Deutschland zügig und flächendeckend auszubauen. Außerdem ist 2015 eine große Sturmflutübung an der Nordsee geplant. Der Deutsche Wetterdienst (DWD), das BBK und weitere Einrichtungen wollen in einer strategischen Behördenallianz gemeinsam daran arbeiten, Deutschland besser auf Extremwetterereignisse vorzubereiten.

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