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Kommandowagen für MTF in Ammerland

05.07.2011, 09:46 Uhr

Foto: Polizei Oldenburg

Bund übernimmt Kosten von ca. 60.000 Euro

Im Rahmen einer Feierstunde übergab der Polizeipräsident der Polizeidirektion Oldenburg (PD), Hans-Jürgen Thurau (im Bild 3.v.l.), heute einen Kommandowagen im Wert von fast 60.000 Euro an den Kreisverband des DRK in Ammerland (Niedersachsen). Dieses vollständig aus Mitteln des Bundes finanzierte Fahrzeug ist ein Teil des gemeinsamen Ausstattungskonzepts von Bund und Ländern zur Ergänzung des Katastrophenschutzes und dient künftig der Führung und Leitung der im Aufbau befindlichen Medizinischen Task Force (MTF) der PD Oldenburg.

Bei der MTF handelt es sich um einen sanitätsdienstlichen Großverband aus verschiedenen Kommunen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion, der organisationsübergreifend mit 98 Angehörigen des DRK, des Malteser Hilfsdienstes und zukünftig auch der Johanniter-Unfall-Hilfe eingerichtet wird, um bei der Bewältigung von spezifischen katastrophenmedizinischen Lagen, wie z.B. einem Massenanfall von Verletzten, zu helfen. Die organisatorische Anbindung erfolgt bei dem Dezernat für Brand- und Katastrophenschutz der PD Oldenburg.

Der Aufbau der MTF in der PD Oldenburg soll bis zum Jahr 2015 abgeschlossen sein. Den 98 Angehörigen werden dann 20 Fahrzeuge für Behandlung, Dekontamination Verletzter, Logistik, Transport und Führung zur Verfügung stehen. Im Einsatzfall übernimmt der DRK-Kreisverband Ammerland unter der Leitung von Björn Steinfeld die Führung dieses Einsatzgroßverbandes. Aus diesem Grund wird der Kommandowagen für die operative Führung auch dem Kreisverband Ammerland zugewiesen.

Bei dem Kommandowagen handelt es sich um einen Mercedes Sprinter 316 CDI. Der Wagen hat 120 kW (163 PS), kann 9 Personen transportieren und kostet ca. 60.000 Euro. Der Kommandowagen verfügt über zwei fest eingebaute Fahrzeugfunkgeräte und sechs Handsprechfunkgeräte.

Hans-Jürgen Thurau zeigte sich erfreut darüber, dass sich sowohl der Bund als auch das Land Niedersachsen stetig bemühen, die technische Ausstattung im Katastrophenschutz zu erweitern und zu verbessern. Hierdurch werde auch ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements geleistet.

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