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Kreis Gütersloh rekommunalisiert den Rettungsdienst

04.09.2014, 14:59 Uhr

Foto: K. von Frieling

ASB und Malteser sollen letzte Wache verlieren

Der Kreis Gütersloh möchte den Rettungsdienst spätestens ab dem 1. Juli 2015 komplett selbst durchführen. Die Kreisverwaltung will auf eine erneute europaweite Ausschreibung verzichten und verweist darauf, dass die Verträge mit dem ASB und den Maltesern zum Jahresende auslaufen, es besteht lediglich eine Verlängerungsoption bis Mitte des nächsten Jahres. Der Kreistag soll über den Plan in seiner Sitzung am 29. September entscheiden.

Fünf von sechs Rettungswachen befinden sich bereits in Trägerschaft des Kreises Gütersloh und werden von kommunalem Personal betrieben. Die Hilfsorganisationen betreiben nur noch eine Rettungswache in Harsewinkel. Zudem sind sie für den Krankentransport in Halle und am Standort in Gütersloh/Avenwedde zuständig. Die Kreisverwaltung räumt allerdings ein, dass durch die Übernahme der letzten Rettungswache jährliche Mehrkosten in Höhe von ca. 240.000 Euro entstehen würden, da insbesondere 27 neue Stellen geschaffen werden müssten. Krankenkassen und Hilfsorganisationen sind über die Pläne bereits informiert worden.

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