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Kreis Soest baut Rettungszentrum für 15,8 Mio. Euro

22.01.2010, 09:52 Uhr

Fertigstellung im September 2011

Im Juli 2010 soll der Baubeginn für das neue Rettungszentrum des Kreises Soest auf einem kreiseigenen Gelände erfolgen, die Übergabe des fertigen Gebäudes ist bereits für September 2011 geplant. Beteiligt an dem ersten PPP-Projekt (Public Private Partnership) des Kreises Soest ist das Dortmunder Unternehmen Derwald GmbH & Co. KG als Investor. Landrätin Eva Irrgang betonte in einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag die Vorteile dieser Zusammenarbeit. Ein privater Partner könne die regionale Wirtschaft einbinden. Außerdem handele es sich um eine Dienstleistung aus einer Hand. In der zu zahlenden monatlichen Pauschale für das Gebäude sei auch der Betrieb enthalten. So seien Instandhaltung, Hausmeistergestellung oder Reinigung inklusive.

Das Investitionsvolumen für das Rettungszentrum umfasst 15,8 Mio. Euro, zusätzliche 2,36 Mio. Euro fließen in die ohnehin zu modernisierende Leitstellentechnik. In das neue Gebäude, das eine Bruttogrundfläche von rund 6.000 Quadratmeter und einen Bruttorauminhalt von rund 36.000 Kubikmeter umfasst, ziehen die Rettungswache Soest, die Leitstelle für Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, die Polizeileitstelle, das Sachgebiet Verwaltung der Abteilung Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, die Abteilung Veterinärdienst und die Kreisfeuerwehrzentrale ein. Als einmalig in ganz NRW kennzeichneten Landrätin Eva Irrgang und Polizeidirektor Manfred Dinter die räumliche Zusammenführung von Rettungs- und Polizeileitstelle unter einem Dach. Dieses Konzept habe Pilotcharakter und setze Maßstäbe.

„Ein Großteil der verschiedenen Bereiche wird refinanziert, die auch bereits jetzt anfallenden Immobilienkosten werden durch die für die Räume im neuen Rettungszentrum ersetzt“, machte die Landrätin deutlich. Für das Rettungszentrum an sich und für die Leitstellentechnik sei durch die Realisierung als PPP-Projekt ein Wirtschaftlichkeitsvorteil von 7,9% nachgewiesen. Das entspreche einer nominalen Haushaltsentlastung bei der vorgesehenen Laufzeit über 25 Jahre von insgesamt 3,89 Mio. Euro.

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