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Lippstadt wirbt für Bundesfreiwilligendienst im Rettungsdienst

10.06.2011, 09:00 Uhr

Foto: Stadt Lippstadt

Aufwandsentschädigung in Höhe von 330 Euro

In Lippstadt können junge Männer und Frauen ab dem 1. Juli ihren Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt absolvieren. Nach dem Wegfall des Zivildienstes im Laufe dieses Jahres sei die Stadt auch weiterhin auf die Unterstützung der jungen Helfer angewiesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb bietet sie für Interessierte ab dem 1. Juli den neu geschaffenen Bundesfreiwilligendienst an, der bei der Stadt im Bereich des Rettungsdienstes geleistet werden kann. Auch Frauen können diesen Dienst absolvieren.

„Der neue Freiwilligendienst muss mindestens sechs Monate betragen und kann im Höchstfall bis zu zwei Jahre dauern“, so Robert Husemann, Fachdienstleiter Brandschutz und Rettungsdienst der Stadt Lippstadt, zu den Veränderungen gegenüber dem Zivildienst. „Hierbei werden die Freiwilligen im Rettungsdienst der Stadt bei der Mindestdienstzeit eine Ausbildung zum Rettungshelfer absolvieren. Freiwillige, die mindestens neun Monate ableisten, werden wie gewohnt die Ausbildung zum Rettungssanitäter durchlaufen.“

Für den Freiwilligendienst wird eine monatliche Aufwandsentschädigung gezahlt. Diese beträgt 330 Euro. Die Arbeitskleidung wird gestellt, die Freiwilligen sind sozialversichert. Die Dienststelle übernimmt die Kosten von rund 190 Euro für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung. Voraussetzung für die Bewerbung beim Rettungsdienst der Stadt Lippstadt ist mindestens ein Führerschein der Klasse III oder B.

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