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Load & Go beim DRK-Vorstand in Neumünster

23.02.2007, 09:54 Uhr

Dienstwagen mit Rabatt beschafft und privat verkauft

Das Präsidium des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein e. V. hat am Montagabend den geschäftsführenden Vorstand des Kreisverbandes Neumünster bis auf weiteres beurlaubt. Es zog damit die Konsequenzen aus der so genannten „Dienstwage-Affäre“. Der DRK-Kreisverband Neumünster hatte vier Kombis der oberen Mittelklasse mit dem für Sozialverbände üblichen Rabatt von bis zu 30% beschafft. Statt wie vorgeschrieben die Fahrzeuge nur als Dienstwagen einzusetzen, sollen die Kombis aber an Vorstandsmitglieder des Kreisverbandes weiterverkauft worden sein, die diese dann privat nutzten.

Zurzeit prüft die Kieler Staatsanwaltschaft den Vorfall, der Anfangsverdacht der Untreue oder des Betrugs wird überprüft. Der Präsident des Landesverbandes, Helmut Lechlein, räumte bei einer Pressekonferenz inzwischen ein: „Wir blicken da immer noch nicht richtig durch.“ Mit den fünf suspendierten Vorstandsmitgliedern seien Gespräche geführt worden, die den Sachverhalt aber auch nicht geklärt hätten. Das DRK, so Lechlein, sei an der raschen und rückhaltlosen Aufklärung sehr interessiert, denn die Ereignisse in Neumünster seien eine Beschädigung für das DRK, insbesondere für das Ansehen des Ehrenamtes.

Sehen Sie hier einen Fernsehbeitrag des NDR zum Thema:

www1.ndr.de/ndr_page_video/0,,OID3701936_VID3704802,00.html

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