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Märkisch-Oderland und Oder-Spree: Rettungsdienst wird immer teurer

21.10.2009, 09:21 Uhr

Foto: R. Schnelle

In den Kreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree wird der Rettungsdienst immer teurer. Das meldet die „Märkische Oderzeitung“ in ihrer heutigen Ausgabe. Schuld daran seien nicht nur höhere Tarife und Betriebskosten, sondern auch die Folgen des neuen Kassenärztlichen Notdienstes sowie höhere Kosten für die zentrale Leitstelle in Frankfurt (Oder). Damit sollten eigentlich Kosten gesenkt werden.

 

Die Region verzeichnete im vergangenen Jahr 14.559 RTW-Einsätze, im Jahr zuvor waren es 13.968, 2007 nur 13.410. Die Zahl der NAW-Einsätze stieg von 7.062 im Jahr 2006 auf 7.625 im Jahr 2008. Hinzu kommt, dass der Kreis jetzt auch selber Ärzte ausbilde, da die Personalsituation immer angespannter werde. Derzeit werden Notärzte über die Börse geordert. Unabhängig von der Zahl der Einsätze schlagen diese mit 1.200 Euro pro Tag zu Buche. Deshalb hat der Eigenbetrieb für die Ausbildung von zwei Medizinern 80.000 Euro für dieses und nächstes Jahr eingeplant. Dies sei auf Dauer günstiger als die Börse.

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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