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Malteser fordern bessere Vergütung für Notfall- und Rettungssanitäter

24.10.2016, 14:32 Uhr

Foto: T. Moeser/Malteser

Arbeitszeiten sollen an gestiegene Einsatzanforderungen angepasst werden

Anlässlich des Spatenstichs für eine neue Malteser-Rettungswache in Freudenstadt hat Edmund Baur, Landesbeauftragter der Malteser in Baden-Württemberg, auf die Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung und den bereits bestehenden Fachkräftemangel im Rettungsdienst hingewiesen. Dies werde insbesondere im Hinblick auf die Gesetzesvorgabe, dass jedes Rettungsfahrzeug bis zum Jahr 2020 mit einem Notfallsanitäter besetzt sein muss, mehr als offensichtlich. Baur fordert daher die Eingangsvoraussetzungen und die Ausbildung zum Notfallsanitäter dringend zu verbessern: „Es kann nicht sein, dass eine abgeschlossene Ausbildung zum Rettungssanitäter für die Ausbildung zum Notfallsanitäter nicht anerkannt wird. Wir brauchen hier ein modulares Ausbildungssystem.“

Die Malteser fordern auch eine Anpassung der Arbeitszeiten an die gestiegenen Einsatzanforderungen und eine bessere Vergütung für Notfall- und Rettungssanitäter. „Ohne eine der Verantwortung entsprechende finanzielle Vergütung wird es uns nicht gelingen, eine ausreichende Zahl qualifizierter Fachkräfte für diesen Dienst zu gewinnen. Die Arbeit eines Notfallsanitäters muss uns genauso viel wert sein wie die Arbeit eines Kfz-Mechanikers.“

Stumpf + Kossendey Verlag, 2020
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