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Mechanische Wiederbelebung im Rettungshubschrauber

15.02.2016, 09:11 Uhr

Fotos: BRK Berchtesgadener Land

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Fortführung der Herz-Druck-Massage auch im Luftrettungssack

Bei einer Tagung an der Universität Innsbruck haben die beiden Notärzte Sebastian Bähr und Christian Freund die ersten Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu mechanische Wiederbelebungshilfen in der Berg- und Luftrettung in einem Workshop vorgestellt. Die beiden Mediziner der Bergwacht-Region Chiemgau werden ihre Erkenntnisse im Verlauf des Jahres noch in eine ausführlichere Untersuchung einfließend lassen. Die Geräte zur Fortführung der Herz-Druck-Massage können auch während des Transportes unter beengten Raumverhältnissen im Hubschrauber oder im Luftrettungssack fortgeführt werden, so Bähr. Sie seien damit gerade bei schwer unterkühlten Patienten wie z.B. Lawinen-Verschütteten unter bestimmten Umständen eine lebensrettende Option, die in Zukunft mehr und mehr zur Verfügung stehen werde.

Die beiden Notärzte legten ihre Ergebnisse aus einer aktuellen Pilotstudie im Hubschrauber-Simulationszentrum der Bergwacht Bayern in Bad Tölz vor. In dieser Untersuchung wurden unter Laborbedingungen Flugrettungsmanöver mit Puppen simuliert und ausgewertet.

Mehr über mechanische Reanimationshilfen lesen Sie in der nächsten RETTUNGSDIENST.

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