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Mehr Beschäftigte im Rettungsdienst in Sachsen-Anhalt

16.09.2022, 10:58 Uhr

Foto: Stadt Magdeburg/Archiv

Vor allem die Zahl der Auszubildenden sei stark gestiegen


In Sachsen-Anhalt sind die Ausbildungszahlen im Rettungsdienst im letzten Jahr erneut angestiegen. Insgesamt befanden sich im Ausbildungsjahr 2021/2022 312 Frauen und Männer in einer Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter, darunter 99 im ersten Ausbildungsjahr. Das seien 45 Auszubildende oder 17% mehr gewesen als im Vorjahr und 72 Personen bzw. 30 % mehr als im Ausbildungsjahr 2019/2020. Der Frauenanteil hätte stabil bei etwas über 40% gelegen. Einen starken Anstieg gab es laut Statistischem Landesamt zudem im drei- bis viermonatigen Ausbildungsgang zum Rettungssanitäter bzw. zur Rettungssanitäterin. Am Stichtag Ende November 2021 waren 144 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Kurse in Sachsen-Anhalt eingeschrieben. Das waren 57 mehr als im Vorjahr und damit ein Zuwachs um fast 66 %.

Im Vergleich dazu hätte die Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit bei nicht-ärztlichen Fachkräften im Rettungsdienst eine geringere Steigerung ausgewiesen. So hätten Ende 2021 in Sachsen-Anhalt 2.086 Männer und 540 Frauen als Betriebs-, Notfall- oder Rettungssanitäterinnen bzw. -sanitäter sowie als Rettungsassistentinnen und -assistenten gearbeitet. Das seien 3% (47 Männer und 40 Frauen) mehr als Ende 2020 gewesen. Die stetige Zunahme bei den Ausbildungszahlen in den letzten Jahren habe sich im Jahresvergleich auch in der Altersstruktur der Beschäftigten gezeigt. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen läge der Anstieg der Beschäftigtenzahl bei 11%.




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