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Mehr finanzielle Mittel für den bayerischen Katastrophenschutz und Rettungsdienst

13.08.2018, 15:19 Uhr

Foto: BRK-KV Berchtesgadener Land

Neues Sonderinvestitionsprogramm „Katastrophenschutz Bayern 2030“


Innenminister Joachim Herrmann stellt den Feuerwehren und den zur Katastrophenhilfe verpflichteten freiwilligen Hilfsorganisationen ab 2019 mehr Geld zur Verfügung. Dies ist das Ergebnis des „Spitzengespräch Katastrophenschutz“, das bereits am 30. Juli stattfand. Grund hierfür seien Bedrohungslagen wie z.B. immer häufiger auftretende Wetterextreme, terroristische Anschläge oder andere Großschadensereignisse, so der Innenminister. Bereits im letzten Jahr stellte Bayern dem Katastrophenschutz 28,4 Millionen Euro bereit, im nächsten Doppelhaushalt müssen laut Herrmann jedoch deutlich mehr Mittel aufgewendet werden, um den wachsenden Herausforderungen begegnen zu können. Vor allem den Einsatzkräften der Feuerwehren und freiwilligen Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz, in denen überwiegend Ehrenamtliche tätig sind, müsse die bestmögliche Ausbildung sowie Ausrüstung zur Verfügung stehen. Hierfür möchte der Freistaat Bayern auch in ein neues Ausbildungszentrum für besondere Einsatzlagen investieren, das von den freiwilligen Hilfsorganisationen betrieben werden soll.

Ähnliches gilt auch für den Rettungsdienst. Hier arbeiten zwar überwiegend hauptamtliche Notärzte, Notfallsanitäter sowie Rettungsassistenten und -sanitäter. Diese werden jedoch von vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften unterstützt, die gerade bei Großschadenslagen eine wichtige Rolle spielen. Herrmann wies im Zuge dessen auch darauf hin, dass die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) bei der Ausschreibung von rettungsdienstlichen Leistungen auch den für Großschadenslagen nötigen Sonderbedarf berücksichtigen müssen.

Im Spitzengespräch informierte der Innenminister außerdem über den Sachstand der Umsetzung der Konzeption Zivile Verteidigung, die von der Bundesregierung überarbeitet und an die veränderte Sicherheitslage angepasst wurde.

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