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Mehr Rettungsdienst-Standorte im Kreis Waldshut

05.08.2014, 13:01 Uhr

Foto: R. Schnelle

Gutachten zeigt Versorgungslücken auf

Der Rettungsdienstbereich Waldshut in Südbaden weist nach Erkenntnissen eines Gutachtens fünf Gebiete auf, in denen Versorgungslücken bestehen, die zu überlangen Hilfsfristen führen. Diese Lücken sollen nun, wie der Bereichsausschuss, mitteilt, nach Möglichkeit bereits zum 1. Oktober dieses Jahres, spätestens aber zum Jahresende geschlossen werden. Dazu empfiehlt das vom Ausschuss in Auftrag gegebene Gutachten, die Ausrückzeit weiterhin genau zu dokumentieren und dabei die Qualitätsvorgabe von 2 Minuten strikt einzuhalten. Am stärksten bei der Verbesserung ins Gewicht fallen dürfte jedoch die Errichtung von drei neuen Rettungswachen in Wehr, Laufenburg und Ühlingen-Birkendorf mit je einem RTW, die alle tagsüber besetzt werden. Der bereits vorhandene RTW am Standort Bonndorf soll künftig rund um die Uhr besetzt werden.

Auch bei der notärztlichen Versorgung, wo regelmäßig Probleme mit der sofortigen Verfügbarkeit bestünden, könnte laut Gutachten ein zweiter Notarzt, der tagsüber vorgehalten wird, die Lage entschärfen. Zudem könnte dieser zusätzliche Notarzt auch nach Bad Säckingen, Stühlingen und Dettighofen hinein unterstützend tätig werden. Eine Verschiebung von Standorten hatte das Gutachten auf Grund des jeweiligen Einsatzaufkommens ausgeschlossen. Ausgelöst worden waren Debatte und Gutachten durch die zu langen Hilfsfristen, die z.B. in Wehr, Laufenburg und Ühlingen-Birkendorf über 15 Minuten hinaus gingen. (POG)

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